1_Elektrotechnik
1_Elektrotechnik

Stück für Stück zum neuen Schulhaus in nur 7 Wochen

Aktuelles

02.03.2021

1

Mit freundlicher Genehmigung der Blumer-Lehmann AG; Copyright: Juliet Haller

Innerhalb von nur 7 Wochen konnte ein komplett neues Schulgebäude für die Stadt Zürich auf die Beine gestellt werden und auch die ETAVIS AG war an diesem besonderen Projekt beteiligt. Wir haben nachgefragt, welches Geheimnis hinter dieser rekordverdächtigen Bauzeit liegt und welche Herausforderungen sie an alle Beteiligten gestellt hat.

Stück für Stück zum neuen Schulhaus
Das Geheimnis hinter dieser enorm kurzen Bauzeit von 7 Wochen liegt vor allem in der besonderen Bauweise des Schulhauses: Es ist ein Modulschulhaus des Typs ZM10 (Züri Modul) und besteht aus vielen einzelnen Holz- oder Raummodulen, die im Werk gefertigt und nachher am tatsächlichen Standort zusammengefügt werden – und so ein grosses Ganzes ergeben. Wie die Produktion solcher Module aussieht, demonstriert ein Video der Holzbau-Firma Blumer-Lehmann, welche auch in unserem Modulschulhaus-Projekt die Bauten als Generalunternehmerin für die Stadt Zürich realisiert. Die Blumer-Lehmann AG hat die Holzmodulbauweise speziell für Bildungseinrichtungen adaptiert und ermöglicht mit dem speziellen SCHULBAUKONZEPT eine flexible und hochwertige sowie schnelle Fertigung von Schulräumen und -häusern.
Ein solches Rekordtempo von 7 Wochen Bauzeit ist jedoch nicht ausschliesslich mit einer besonderen Bauweise zu erreichen, sondern bedarf auch einer exakten und ausgeklügelten Planung, sowohl beim Bauunternehmen Blumer-Lehmann AG als auch vonseiten der ETAVIS. «Durch die ausgelagerte Produktion mussten unsere Arbeitsschritte total überdacht werden», berichtet Timon Bucher, zuständiger Projektleiter der ETAVIS AG. Die gesamte Planung und Vorgänge wurden aufgrund der einzelnen Module so ausgelegt, dass so viel wie möglich in der Werkhalle produziert werden konnte.
Mehr als die Hälfte der Arbeiten wurde im Werk von Blumer Lehmann in Gossau (SG) durchgeführt. Alle Module wurden bereits montiert, verkabelt und so weit fertig gestellt, dass sie am tatsächlichen Standort der Schule verhältnismässig schnell zu einem kompletten Gebäude zusammengefügt werden konnten. «Die modulübergreifenden Anlageteile mussten wir so gut es geht vorbereiten und danach vor Ort fertigstellen», erinnert sich Timon Bucher. Vier Wochen wurde so in der Werkhalle gearbeitet (hier waren zwei 2er-Teams der ETAVIS beteiligt) und drei Wochen dauerte der Auf- und Zusammenbau der Module am Standort. Dort waren wir mit vier 2er-Teams vor Ort und für alle Elektroinstallationen zuständig.
«Durch die extrem kurze Bauzeit waren alle Mitarbeitenden sehr gefordert, ihr Bestes zu geben und ohne einen einzigen Fehler die Anlage fertig zu stellen», resümiert Timon Bucher. Wir sind sehr stolz, dass uns das gelungen ist und bedanken uns bei allen Beteiligten der ETAVIS AG sowie bei der Blumer-Lehmann AG für die erfolgreiche Zusammenarbeit und den tollen Auftrag.