ÖV der Zukunft
Elektrifizierung mit Weitblick
Mit drei erfolgreich realisierten Projekten zur Elektrifizierung von Busdepots zeigt ETAVIS Romandie, wie Elektrotechnik den öffentlichen Verkehr der Zukunft mitgestaltet. Die Teams meisterten technische Herausforderungen, enge Zeitpläne und komplexe Koordination – und lieferten massgeschneiderte Lösungen für eine zuverlässige, leistungsfähige Ladeinfrastruktur.
Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch – und ETAVIS schafft dafür die passende Ladeinfrastruktur. ETAVIS Romandie SA hat in mehreren Projekten gezeigt, wie sich bestehende Transportdepots technisch an neue Anforderungen anpassen lassen – zuverlässig, sicher und im laufenden Betrieb. Dabei stand eines immer im Mittelpunkt: das elektrotechnische Know-how und die Fähigkeit, komplexe Aufgaben effizient und sicher zu realisieren.
Im Busdepot in Sion wurde die bestehende Anlage durch unser Team so umgerüstet, dass nun 22 Elektrobusse gleichzeitig mit identischer Leistung geladen werden können. ETAVIS installierte in enger Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Partnern die elektrische Infrastruktur für den Betrieb der Ladeanlagen und lieferte sämtliche Komponenten – von Ladestationen und Schalttafeln bis zur kompletten Energieinfrastruktur. Das Ergebnis: ein leistungsstarkes, zukunftssicheres System, das den Betrieb der gesamten Busflotte ermöglicht.

Im Depot Oscar Bider galt es, eine Leistungsbegrenzung von 110 kW zu überwinden, die das gleichzeitige Laden mehrerer Busse erschwerte. ETAVIS entwickelte hierfür eine intelligente Lösung: Durch den Einsatz von Batteriespeichern und einem Wechselrichter werden Lastspitzen ausgeglichen. Ein Lademanagementsystem regelt automatisch, ob Energie aus dem Netz oder aus den Batterien bezogen wird. ETAVIS lieferte die Infrastruktur, die Schalttafeln, Batterien sowie den Wechselrichter und stellte damit sicher, dass der Betrieb auch unter hoher Auslastung stabil bleibt.
Auch im Depot Dorénaz war die Expertise von ETAVIS gefragt. Gemeinsam mit einem Walliser Partnerunternehmen aus den Bereichen Energie und Multimedia, wurde die elektrische Versorgung der Depothallen und der Gemeinde getrennt, und eine 63-A-Steckdose installiert. Damit ist der Standort nun in der Lage, eine mobile 40-kW-Ladestation flexibel einzusetzen, was eine praktische Lösung für Tests und temporäre Ladebedürfnisse ist.

Die Umsetzung dieser Projekte erforderte präzise Planung, technisches Können und enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Besonders anspruchsvoll war der Zeitplan: Die Inbetriebnahme musste exakt mit der Ankunft der neuen Elektrobusse abgestimmt werden. Teilweise fanden die Arbeiten in bis zu sechs Metern Höhe statt – zusätzliche Anforderungen, die das Team souverän bewältigte.
«Diese Projekte zeigen, wie stark unsere Teams in der Romandie zusammenarbeiten», betont Sébastien Rey, Projektleiter bei ETAVIS. «Von der Planung bis zur Umsetzung war jedes Detail entscheidend. Das Engagement und die Präzision aller Beteiligten haben den Erfolg ermöglicht.»
Mit diesen Projekten setzt ETAVIS Romandie ein klares Zeichen für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit im Bereich der Elektrotechnik.
Projekte